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FondsDok-Upgrade auf FrameMaker 8

Ein Quantensprung: Adobe verbessert FrameMaker unerwartet gut. FondsDok-Kunden danken es und profitieren davon.

by Roman Jansen-Winkeln posted at 2008-02-06 20:13 last modified 2008-02-08 16:20

FrameMakerUnicodeNach vielen Vertröstungen ist es wahr geworden: Adobe bringt die Version 8 des DTP-Programms FrameMaker heraus ... und es hat sich wirklich was getan.  Und da FrameMaker die strategische DTP-Ergänzung zu FondsDok ist, wird auch bei FondsDok manches einfacher.

Endlich Unicode und OpenType

FrameMaker 8 kann endlich echtes Unicode.  Dieses Feature wird seit Jahren gefordert und nur noch wenige haben daran geglaubt.  Endlich kann FrameMaker ohne Krücken und Umwege State-of-the-Art XML-Dateien lesen und vollständig verarbeiten.

Vor allem bei Texten in osteuropäischen Sprachen wird jetzt vieles leichter.  FrameMaker verarbeitet jetzt UTF-8-OpenType-Schriften mit 32.000 Zeichen und nicht mehr nur die ersten 256 Zeichen. Gar nicht zu reden von den Tricks die man anwenden musste, um Hatscheks (háček) wie Ǎǎ, Čč, Ďď zu publizieren.

Bisher zog das FondsDok-Team alle Register seiner Customizing-Künste, damit wir osteuropäische Dokumente als High-Quality-Dokumente aufbereiten konnten.  Das wird mit FrameMaker 8 deutlich einfacher.  Viele Zeilen Programmcode, zusätzliche Spezial-Fonts und jede Menge Fehlerquellen: alles passé.  Mit FrameMaker 8 wird das Customizen CI-konformer Dokumente leichter, schneller, günstiger und besser.

Europäische Silbentrennung

Und weil man bei Adobe schon dabei war, hat man gleich die Unterstützung für jede Menge osteuropäischer Sprachen entdeckt. Was für ein Glück, dass diese Märkte nun endlich auch für amerikanische Softwarehersteller interessant werden ;-) .

Anlagepolitik mit Hatscheks

Tatsache ist: FrameMaker unterstützt die Rechtschreibung und Silbentrennung jetzt für sage und schreibe 26 Sprachen, darunter auch Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Dänisch, Niederländisch, Schwedisch, Norwegisch, Nynorsk, Finnisch, Katalanisch, Griechisch, Russisch, Tschechisch, Polnisch, Ungarisch, Türkisch, Slowakisch, Slowenisch, Bulgarisch, Kroatisch, Estnisch, Lettisch, Litauisch und Rumänisch. Und das sowohl mit 8-bit-Zeichen (ISO-8859) als auch mit Unicode (UTF-8).  Hinzu kommen natürlich die bekannten Mainstream-Sprachen und die Unterstützung für asiatische Sprachen.

Auch hier konnte FondsDok bisher mit viel Aufwand helfen.  Dabei wurde so manche Einstellung in FrameMaker verbogen, gerade um gute Trennungen in nord- und osteuropäischen Sprachen zu bekommen. Das wird jetzt viel leichter.


Erhalten bleiben natürlich die FondsDok-Funktionen, die sich bewährt haben.  So können Benutzer nach wie vor den letzten Schliff mit eigenen Wörterbüchern und Trennungstabellen herausholen.  Natürlich lassen sich diese Daten nach wie vor zentral im FondsDok/CMS pflegen und auf alle FrameMaker-Installationen verteilen.

Neugierig geworden?


Jede Menge Infos bietet die Homepage von Adobe, insbesondere konkrete Gründe für ein Update und eine guten Vergleich zwischen FrameMaker und InDesign.

Als uralte FrameMaker-Entwickler und -Nutzer - immerhin seit der legendären Fassung 5.5 aus dem Jahre 1991 - hat uns das neue Release überzeugt.  Totgesagte leben bekanntlich länger. Eine Binsenweisheit, die sich bei FrameMaker 8 augenfällig bestätigt.

Februar 2008
Roman Jansen-Winkeln

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